Kraški Ovčar

Hirtenhunde

 

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links: Kraski Ovcar-Hündin,  rechts: Sarplaninac-Rüde

Seit der Mensch Tiere züchtet und Tierherden hält, hat er das Problem, diese Herden vor wilden Tieren wie Wolf, Luchs etc. sowie vor zweibeinigen Dieben schützen zu müssen. Die Herden waren oft weit verstreut, und der Hirte konnte nicht überall sein. Aus diesen Gegebenheiten leiten sich schon die Eigenschaften ab, die an einen Herdenschutzhund gestellt wurden und auch heute noch werden. Er mußte sehr wachsam, groß sowie stark genug sein, einen Wolf in die Flucht zu schlagen und mutig genug, es auch zu tun. Vom guten Hund wurde ein hohes Maß an Selbständigkeit und Intelligenz verlangt; er mußte zugunsten der ihm anvertrauten Herde eingreifen, wenn Gefahr drohte, und dazu nicht erst den Befehl des Hirten abwarten. Außerdem war es notwendig, daß ein solcher Hund mitten in der Herde lebte und die Schafe vor ihm keine Angst hatten. So konnten soziale Bindungen zwischen Herdenschutzhund und Schafen entstehen, die dazu führten, daß der Hund seine Sozialpartner auch zuverlässig bewachte und sich nicht von seiner Herde entfernte. Natürlich wurden bei einem Hirtenhund auch Wetterfestigkeit und Genügsamkeit vorausgesetzt. Im Gegensatz zu den Hirtenhunden hatte der Hirte natürlich auch seine Hütehunde: kleine, wendige, schnelle Hunde, die um die Herde herumsausen und auf Befehl des Hirten die Schafe treiben.

Auf diese Merkmale hin wurden über Generationen die Hirtenhunde selektiert und gezüchtet. Äußerlichkeiten spielten, wenn überhaupt, eine nur untergeordnete Rolle; ausschlaggebend für die Zuchtverwendung eines Hundes war seine Gebrauchstüchtigkeit. Nach diesen Gesichtspunkten züchten viele Hirten im Osten Europas auch heute noch ihre Hunde.

 

 

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Stand: 30. July 2015